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Eine Kampagne des AStA der Uni Münster

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Frauen* in der Wissenschaft

Auf diesem Diagramm lässt sich die starke Benachteiligung von Frauen* bei Professuren und Habilitationen erkennen.

Noch immer ist die Verteilung zwischen Frauen* und Männer in der Wissenschaft stark unausgeglichen. Dabei schneidet Deutschland im internationalen Vergleich besonders schlecht ab. Während Lettland im europäischen Vergleich mit einem Frauen*anteil von 51 % den höchsten Frauen*anteil an Wissenschaftler*innen hat, dicht gefolgt von Nordmazedonien und Litauen, so landet Deutschland mit einem Anteil von 28 % lediglich auf Platz 38. Ebenso unausgeglichen sind die Nobelpreisträger*innen. So finden sich unter 607 Nobelpreisträger*innen nur 19 Frauen*, die meisten im medizinischen Bereich.
Und auch an der Uni Münster sieht es nicht viel besser aus. So ist die Anzahl der Studierenden, Absolvierenden und Promovierenden zwar relativ ausgeglichen, doch liegen enorme Unterschiede zwischen Habilitationen und Professuren. Im Jahr 2015 waren über 80% der Habilitant*innen und mehr als 70% der Professor*innen männlich. Es lässt sich demnach beobachten, dass umso höher die Karrierestufe ist desto geringer der Frauen*anteil in der Wissenschaft ist.

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Veranstaltungen

Sexismus in der Lehre

Egal ob in einer Vorlesung, in der Literatur oder von einem Prof. An der Uni findet immer noch Alltagssexismus statt.

Viva la Menstruation

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Period Poverty

Wenn es finanziell an der Beschaffung von Menstruationshygieneartikeln scheitert, kann dieses betroffene Personen während ihrer Menstruation gesellschaftlich isolieren. Das ist nicht nur eine psychische Belastung, sondern kann auch dazu führen, dass nicht sichere Alternativprodukte, wie zum Beispiel Stoffreste oder Toilettenpapier, benutzt werden. Diese sind allerdings nicht hygienisch und können als Brutstätte für Keime gefährliche Infektionen hervorrufen.

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Period Shame

Die Stigmatisierung von Menschen während ihrer Menstruation hat eine lange Geschichte und führt selbst heute noch dazu, dass beispielsweise viele mit versteckten Tampon zum WC rennen oder nur beschämt über ihre Blutung oder nicht-Blutung sprechen können. Dass das ein großes Problem ist, fanden auch die Vereinten Nationen, die Period Shame als Bedrohung der Menschenrechte einstufte, da diese zur Diskriminierung, Gewalt und Gesundheitsproblemen führt.

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Period Diversity

Die Menstruation ist kein Ereignis, dass an Geschlechtsidentität gebunden ist, sondern viel mehr an ein komplexes Zusammenspiel von Hormonen und Organen. So sollte es logisch sein, dass nicht jede Frau* menstruiert und nicht jede menstruierende Person eine Frau* ist. Die Annahme, dass die Menstruation nur Frauen* betrifft, kann zusätzlich zur Diskriminierung und Stigmatisierung von Trans*Menschen und nicht binäre Menschen führen.

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Läuft!

Wir brauchen kein Versteckspiel mit Hygieneprodukten, denn die Menstruation gehört zu uns. Wir brauchen aber Hygieneprodukte, so wie wir Toilettenpapier brauchen - also kostenlos auf allen Uni-Toiletten.
Deshalb bietet der AStA bei allen Veranstaltungen der Feminismus-Kampagne, sowie im AStA-Häuschen Boxen mit kostenfreien Hygieneprodukten an und fordert die Universität dem Beispiel ebenfalls zu folgen.

Unsere Forderungen

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Mehr Professorinnen*

Wir fordern nicht-männliche Professorinnen* einzustellen, bis das Geschlechterverhältnis der Lehrenden ausgeglichen ist.

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Sprache ist Macht!

Wir fordern geschlechtergerechte Sprache konsequent zu verwenden - überall. So schließen wir niemanden aus.

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Lächel doch mal

Kein Platz für Alltagssexismus an unserer Uni! Egal ob in Vorlesungen, Literatur, von Studierenden oder Dozierenden.

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Nur ein Frauen*-Thema?

Nein! Verhütung und Schwangerschaftsabbrüche kommen als vermeindlich weibliche* Themen zu wenig in der Lehre vor. Männer sind nicht die Norm!

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Bildet Banden!

Frauen werden strukturell benachteiligt. Um diesen Missstand aufzubrechen fordern wir Vernetzung auf allen Ebenen. Für Studentinnen*, Doktorantinnen* und Dozentinnen*

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Studium mit Kind

Studierende Eltern brauchen mehr Unterstützung! Kitaplätze und Randzeitbetreuung müssen ausgebaut werden.